narjesia
 Spiele
 Gesellschaftsspiele
Immer wieder greife ich gerne zu Gesellschaftsspielen mit Witz, Sinn und Verstand und beteilige mich an Spieleabenden. Hier habe ich eine kleine Auswahl von Spielen, die mir gefallen, zusammengestellt.

 TransAmerica
Brettspiel für 2-6 Spieler
Winning Moves 2002

 TransAmerica

TransAmerica versetzt die Spieler in die zweite Hälfte des 19.Jahrhunderts, in die Zeit des transkontinentalen Eisenbahnbaus in den USA. Jeder Mitspieler ist ein Schienennetzbetreiber, der seine eigene Transkontinentalstrecke durch die USA errichten möchte. Die „Conterminous U.S.“ sind dazu in 5 farblich unterschiedene Regionen mit jeweils 7 Städten eingeteilt. Mit Hilfe entsprechender Karten zieht jeder Spieler zu Beginn verdeckt eine Stadt aus jeder Region und hat dann die Aufgabe, schnellstmöglich alle gezogenen 5 Städte mit einem Schienennetz zu verbinden.

Jeder Spieler ist einzeln reihum am Zug und darf, nachdem er mit einem Setzstein einen ihn genehmen Ausgangspunkt markiert hat, sein Schienennetz um maximal 2 Schienenstücke pro Spielzug verlängern, wobei Schienenstücke längs mit einem Doppelstrich markierter, aufwendig zu bauender Teilstücke (Brücken, Bergpässe) doppelt zählen.

Wenn verschiedene Schienennetze im Spielverlauf aneinander andocken (was sich selbst bei 2 Spielern kaum vermeiden läßt), so dürfen fortan alle beteiligten „Schienennetzbetreiber“ das vereinigte Netzwerk gemeinsam benutzen und dessen Ausbau an einer ihnen genehmen Stelle fortsetzen.

Sieger einer Runde ist, wer als Erster seine 5 Städte mit Schienen in einem gemeinsamen Schienennetz verbunden hat. Die übrigen Spieler bekommen Strafpunkte nach der minimalen Zahl von Schienen, die sie für das Verbinden ihrer 5 Städte noch hätten legen müssen. Am oberen Spielfeldrand befindet sich dazu eine Skala mit Punktzahlen in Form einer Schienenstrecke, auf der die Loks der Spieler entsprechend verschoben werden. Weitere Runden werden gespielt, bis die erste Spielerlok am Ende dieser Schienenskala „ins Meer rollt“. Anhand dieser Skala wird schließlich der Gesamtsieger festgestellt.

 Ausgerechnet Buxtehude
Kartenlegespiel für 2-6 Spieler
Huch! & friends 2006

 Ausgerechnet Buxtehude

Ein Prüfstein für die eigenen Landesgeographie-Kenntnisse ist dieses Kartenlegespiel, bei dem es darum geht, deutsche Städte in die richtige Lagebeziehung zueinander zu bringen. Ist Salzgitter nördlich von Hildesheim - oder doch südlicher? Daß unter den 200 Orten auf den Karten alle größeren Städte Deutschlands sowie mehrere Sehenswürdigkeiten (z.B. die Loreley) vertreten sind, macht dieses Spiel nicht gerade leicht, bietet in der Regel aber jedem auch gegen „Schlauberger“ eine Chance. Die Karten sind auf der Rückseite u.a. mit Geokoordinaten versehen, die später eine Überprüfung der Lagebeziehungen ermöglichen; diese Rückseite bleibt zunächst verdeckt.

Vor Beginn des Spiels wird jeder Spieler mit 4 Chips ausgerüstet und die restlichen Chips als Vorrat bereitgehalten. Aus dem großen Kartenvorrat werden 3x15 Karten ausgewählt, durch zwei Intermezzo-Karten getrennt und zu einem Stapel (Talon) aufgeschichtet, so daß der Ortsname auf der obersten Karte sichtbar ist. Die oberste Karte vom restlichen Vorrat wird als Startkarte auf die „Richtungskarte“ (einen mit „Norden“ und „Osten“ beschrifteten Wegweiser) gelegt, womit die Spielrunde beginnt.

Jeder Spieler ist einzeln reihum an der Reihe und muß die oberste Karte vom Stapel korrekt an die bereits ausliegenden Karten anlegen oder auch zwischen zwei Karten einschieben, wobei Verzweigungen nicht erlaubt sind (alle ausliegenden Karten bilden später ein Kreuz um die Startkarte). Alle anderen Spieler dürfen mittels Klopfen die gerade ausgelegte Karte anzweifeln und diese Karte sowie eine(!) direkte Nachbarkarte zwecks Überprüfung umdrehen. Der Spieler, der unrecht hatte, muß an den Spieler, der richtig lag, einen Chip zahlen. War die gerade gelegte Karte fehlerhaft eingeordnet, wird sie aus dem Kartenkreuz entfernt.

Das Auftauchen einer Intermezzo-Karte löst eine Zwischenwertung aus: Alle Spieler schätzen die Zahl der falsch einsortierten Karten im Kartenkreuz, was durch Umdrehen aller Karten überprüft wird und den richtig liegenden Spielern zusätzliche Chips einbringt. Alle Ortskarten des Kartenkreuzes einschließlich der Startkarte werden entfernt und eine neue Startkarte ausgelegt. Der Talon wird weiter abgearbeitet, bis er aufgebraucht ist, worauf die Schlußwertung nach dem gleichen Prinzip wie bei den beiden Zwischenwertungen folgt. Sieger ist der Spieler, der am Ende die meisten Chips hat.

Dieses Spiel existiert auch in einer Europa-Variante (Ausgerechnet Uppsala) und einer Welt-Variante (Ausgerechnet Honolulu).

 Puzzles
 Schmidt-Puzzle (1000 Teile): Thomas Kinkade, Winterliches Dorf (Spirit of Christmas I)
Gut als Puzzle-Motiv eignen sich die realistisch-„heimeligen“ Bilder des (umstrittenen) Idyllenmalers Thomas Kinkade (1958-2012). Zu meinen Favoriten-Puzzles gehört die Serie „Spirit of Christmas“, aus der hier das Puzzle „Winterliches Dorf (Spirit of Christmas I)“ beispielhaft dargestellt ist.

 Kinkade-Puzzle und Puzzle Pad

Gegenüber aus Fotos erstellten Puzzles haben sie den Vorteil, daß auch die zu größeren einheitlichen Flächen gehörenden Puzzleteile durch die Maltechnik einen individuellen Charakter und Wiedererkennungswert haben, während zugleich die Ähnlichkeit von Original und Reflex oder anderen Bildpartien mit vergleichbaren Farbtönen für das Aufrechterhalten einer gewissen Spannung beim Puzzlen sorgt.

 Das Puzzle-Pad
Besonders praktisch ist das Puzzle Pad, eine in verschiedenen Größen erhältliche handwaschbare Klettfilzmatte, auf der das Puzzle gepuzzlet und bei Bedarf weggerollt werden kann, indem die Filzmatte mit dem darauf befindlichen Puzzle um eine Plastikrolle gerollt und schließlich mit zwei Klettverschlußbändern fixiert wird - so kann auch das halbfertige Puzzle weggeräumt werden, ohne einen Tisch dauerhaft zu belegen.

created by
 NARJESUS
[narjesia Startseite] [...was ich sonst noch gerne mag] [Spiele]
 narjesia Banneranzeigen-Verbund