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 Zeitungsständer
Im "Zeitungsständer" habe ich tagesaktuelle Allgemein-Informationsquellen zusammengestellt, aus denen ich mich regelmäßig informiere. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf die Schlagzeilen mit vermeintlicher Weltgeltung, sondern mehr auf Berichte und Details aus unserer Region - in einem weiten Sinn gefaßt, etwa von Kiel bis Hildesheim bzw. von Bremen bis Rostock - oder aus anderen Regionen der Erde, die Eindrücke vom Leben vor Ort vermitteln oder interessante, aber wenig beachtete Themen behandeln. Gut, daß man sich über Themen aus der Tageszeitung der Nachbarstadt informieren kann, ohne ständig selbst dort vor Ort sein zu müssen. Leider macht sich die zunehmende ideologische Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas auch in den Lokalthemen mehr und mehr bemerkbar und beeinträchtigt Lesegenuß und Informationsgehalt.

 Norddeutsche Tageszeitungen
 Kieler Nachrichten  Lübecker Nachrichten  Ostsee-Zeitung
 Cuxhavener Nachrichten  Hamburger Abendblatt  Schweriner Volkszeitung
 Weser-Kurier  Walsroder Zeitung  Landeszeitung Lüneburg
 Hannoversche Allgemeine  Cellesche Zeitung  Hildesheimer Allgemeine Zeitung
 Überregionale Tageszeitungen
 Die Welt  Frankfurter Allgemeine Zeitung
 Rundfunk, Fernsehen, Videotext
Seit etwa 2010 wird auch die Lokalpresse mehr und mehr, wie in den Jahren zuvor schon die überregionalen Zeitungen, vom Trend zur Gleichförmigkeit und Uniformität in der Presselandschaft, zu selbstgewählter Konformität und journalistischer Einfalt erfaßt. Zu vielen Aspekten des Zusammenlebens vor Ort gibt es auch in diversen Lokalmedien immer öfter nur noch eine einzige „richtige“ Denkweise, nur noch eine einzige „verantwortbare“ Meinung; abweichende Ansichten werden nicht selten entweder verschwiegen oder mit einem sozialen Verdikt belegt und so der Meinungsraum systematisch eingeengt. Auch lokale und regionale Themen erfahren dabei in zunehmendem Maße eine gesamtpolitische Aufladung und werden zu Vehikeln der „einen“ konfektionierten Weltsicht. Standardisierte Denkschablonen und logische Erschleichungen fördern nicht das Fragen nach der Wahrheit und das kritische Denkvermogen der Leser, sondern übertölpeln den Leser und ermuntern zur Denkfaulheit.
Äußerst negativ wirkt sich hierbei auch das entstandene Oligopol der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen sowie die Konzentrationsprozesse im Pressewesen mit der Zusammenlegung vieler lokaler Redaktionen zu wenigen zentralisierten Großredaktionen aus.

Als wichtiges Korrektiv in diesem eintöniger gewordenen Medienkonzert empfehle ich die professionellen journalistischen Autoren­blogs „Die Achse des Guten“ und „Tichys Einblick“. Nicht von ungefähr sind dort mittlerweile eine Reihe gestandener Journalisten der „alten“ Schule des 20.Jahrhunderts anzutreffen, die einst für die klassischen, etablierten Blätter und Medien arbeiteten und heute dort ob ihres Festhaltens an der Maxime des legendären Tagesthemen-Moderators Hanns Joachim Friedrichs, „sich nicht mit einer Sache gemein zu machen, auch nicht mit einer guten“, ein Fremdkörper wären.
 Die Achse des Guten  Tichys Einblick
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